Die Organisatorinnen Silvana Küng und Andrea Ledermann

Wanderweekend

Am Samstag, 1. Oktober, war es endlich soweit und das Wanderweekend des TnV Trimmis stand vor der Tür. Organisiert wurde die Reise durch Silvana Küng und Andrea Ledermann – nochmals vielen Dank an Euch. Leider waren die Wetteraussichten nicht optimal und so liess man sich am Samstagmorgen noch die Option offen, die Wanderung auf einen Tag zu kürzen.

Eine kunterbunte Truppe von 14 Frauen machte sich mit guter Laune auf die Reise. Leider mussten kurzfristig noch zwei Frauen absagen. Mit dem Zug ging es nach Davos Dorf und anschliessend mit dem Bus weiter nach Davos Teufi. Noch im Zug entschied man sich, die Zweitagestour trotz des Wetters durchzuziehen. Vor dem Losmarsch stärkten wir uns noch kurz in der Dorfbeiz. Anschliessend lagen rd. 800 Höhenmeter vor uns. Zuerst ging es gemütlich in Richtung Dürrboden, wo wir einen kurzen Rast machten. Silvana Küng, die gute Seele, hatte für eine kurze Stärkung gesorgt und so wurde jede mit einem kleinen Becher Rotwein bedient. Schon bald machten wir uns wieder auf den Weg und nun lag ein etwas steilerer Aufstieg vor uns. Gianna Russi hatte jedoch einen guten Rhythmus vorgegeben und jede hat nach total ca. 4 Stunden die Grialetschhütte (2‘542 m.ü.M.) erreicht. Das Wetter meinte es bis anhin gut mit uns, bis auf ein paar wenige Tropfen wurden wir vom Regen verschont.

Bei der Hütte angekommen, erklommen einige noch einen Hügel und bauten ein Steinmännchen. Zurück in der Hütte wurde gejasst, ein Spezial Uno gespielt oder einfach nur „pläuderlet“. Zwischen all dem Lachen hörte man immer wieder Wörter wie „Mike Shiva“, „du häsch bschissa“ oder es wurde laut auf den Tisch geklopft. So verging die Zeit wie im Fluge und das Essen stand auf dem Tisch. Es gab Suppe, feine Polenta mit Schweinsbraten, Salat und ein kleiner Dessert. Der Abend wurde wieder mit Spielen ausgeklungen. Müde von der Wanderung, Höhenklima und der Wärme in der Hütte machten sich bis spätestens 22.00 Uhr alle auf ins Bett.

Am Sonntag um halb acht traf man sich dann zum Frühstück. Die einen konnten schlafen wie ein Stein und wiederum andere hatten Mühe mit dem Einschlafen. Vor allem auch die Höhe und der entsprechend höhere Puls war  für einige Neuland und erschwerte das Schlafen. Nichts desto trotz waren alle gut gelaunt. Der Aufbruch fand dann so gegen halb neun statt. Auf Grund des Nebels, welcher sich jedoch langsam verzog, liess man sich die Abstiegsvarianten noch offen. Bei der entscheidenden Weggabelung war jedoch schnell für alle klar, dass man die normale und längere Route nach Susch gehen wollte. Das Wetter hatte sich um einiges gebessert und auch der blaue Himmel kam immer mehr zum Vorschein. Der Abstieg war amüsant - Moorfelder, rutschige Steine und immer wieder kleine Bäche mussten überquert werden. Die eine oder andere Hose kam dabei Nass und einige konnten sich gerade noch vor einem grösseren Ausrutscher retten.  Unterwegs kam es dann noch zu einer kleinen Diskussion, weil die Wanderzeichen einen anderen Weg zeigten, als auf der Wanderkarte angegeben. Heidi fand dann noch den alten Weg, welcher mit einer Tafel „Achtung Steinschlaggefahr“ abgesperrt war und so folgte man dann den neuen Wanderzeichen. Alles ging perfekt auf und 10 Minuten vor Zugabfahrt erreichten wir den Bahnhof Susch. Zusammen fuhren wir dann Richtung Klosters, eine kleine Vierergruppe machte sich direkt auf weiter nach Trimmis. Der Rest legte noch einen kurzen Caféstopp in Klosters ein. Müde, aber vor allem glücklich und zufrieden erreichten alle so gegen vier Uhr ihr zu Hause.

Für mich war es ein super Wanderweekend. Die Stimmung war TOP und jede meisterte die Wanderung bravourös. Von A bis Z war alles super durchorganisiert – VIELEN DANK an Andrea und Silvana.

Michaela Berther


Bilder von Michaela Berther

 
 

Bilder von Silvana Küng